Von einem Panther, einem T 4 und...

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Dies ist unser erster Panther, seht ihn euch an, echt traurig.
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Er ist beim Wassern aus einer Höhe von 5 Metern durch ruckartige Schwenkbewegungen des Kranführers aus den Trageschlaufen der Traverse gerutscht und mit der Bugspitze voran auf die Erde aufgeschlagen. Der Ärger war riesengroß. Zu retten war da nicht mehr viel, er wurde ausgeschlachtet und die noch brauchbaren Teile verwertet.

Was nun, man brauchte wieder ein Boot (natürlich nur eins aus Holz). Viel Zeitungslesen und Inserate bescherten uns den Kauf eines T 4, der schon bessere Tage gesehen hatte. Es folgten wieder lange Abende und Wochenenden mit meinem Vater bei der Aufarbeitung des Bootes. Wir haben sehr viel Zeit und Mühe investiert (wobei mein Vater den größten Anteil hatte), um den T 4 in ein topp Zustand zu bringen.
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Nachdem wir zu 90 Prozent mit dem T4 fertig waren, erhielten wir das Angebot, uns einen Panther, der zu verkaufen wäre, anzuschauen. Also fuhren wir hin und trauten unseren Augen kaum. Was wir da sahen, kann ich kaum beschreiben. Ein Boot aus Mahagoni mit einer Länge von 5,50 m und einer gigantischen Breite von 2,20 m. Die Form ist sehr schnittig und schnell. Am Heck ragte ein Z-Antrieb raus, was uns stutzig machte, bis wir die Motorraumdeckel öffneten. In dem Motorraum versteckte sich ein V 8 vom Opel Diplomat, mit stolzen 190 PS als Schrittmacher und wurde 1979 in Senzig gebaut. Wir kennen nun auch einige Arten des Panthers, aber so einen Panther kannten wir bis dahin noch nicht.
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Nachdem der Familienrat getagt hatte, beschlossen wir, dieses Boot zu kaufen. Nach langem verhandeln einigten wir uns. Wir überführten das Boot auf dem Wasser und stellten es in die Garage, wo schon der T4 stand. Zwei Boote aber sind leider eins zu viel in der heutigen Zeit der Benzinkosten und Standmiete. Deshalb wurde der jetzt fertig gestellte T4 bei eBay eingestellt und nach ganzen 8 Stunden nach Dänemark verkauft. Traurig wegen des Verkaufs des T4, aber optimistisch durch die Neuerwerbung, fingen wir nun unser drittes Boot an zu restaurieren.
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Es dauerte über ein Jahr, ihn so herzurichten wie er jetzt ist. Es musste fast alles überholt und erneuert werden. Der Motor und der Antrieb wurden überholt. Die Motorraumklappen waren verfault durch die Schaumstoffauflage der Liegewiese. Wir haben aus 10 mm dickem Mahagonisperrholz neue Klappen gebaut. Die gesamte Verkleidung wurde aus Sperrholz gebaut und mit weißem Kunstleder bezogen. Im Armaturenbrett wurden alle Schalter und Armaturen neu angeordnet und auch mit weißem Leder bezogen. Die Rückbank und die neuen Vordersitze wurden mit dem gleichen Leder bezogen, was nicht so einfach war und Zeit kostete. Es folgte die gesamte Elektrik, vom Licht bis zur Zündspule. Wie viele Meter Kabel da verbaut und verlegt wurden, kann ich nicht mehr sagen, aber es waren einige. Danach kamen wir zur Persenning und den Lackierarbeiten und den Unterwasseranstrich.
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Jetzt hielt uns nichts mehr auf. Den Trailer, den wir zwischendurch gekauft und auch überholt hatten, war drunter und es ging los. Es macht wahnsinnigen Spaß, das Boot zu fahren und nun sieht man auch, dass es sich gelohnt hat, die Zeit, die Kosten und die Kraft dort hinein zu stecken. Schaut selbst.
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Einige Bilder sind leider unscharf, da sie vom Foto abfotografiert wurden. Ja, das war die kurze aber informative Geschichte zu unseren beiden Panthern und dem T 4.

Habt Ihr Fragen? Oder könnt ihr uns mehr Informationen über unseren Panther geben, schreibt bitte an: pantherboote (at) freenet.de Über jede Info sind wir euch dankbar.

Text und Bilder: Ricky & Klaus Thederjahn