Robert & Wiener W 20

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Mein Wiener-Boot Typ W 20, heißt Urmel. Es wurde im April 1991 vom Bootsbaumeister Peter Wiener fertig gestellt. Der Hauptbaustoff ist GFK und wurde im Handauflegeverfahren verarbeitet.
Das Boot ist für 5 Personen zugelassen und hat folgende Abmaße: Länge: 5,75 m, Breite: 2,05 m,
Tiefgang ca. 0,19 m. Es handelt sich um einen Gleiter, der sich ab 25 km/h in der Gleitphase
befindet.
(Bild 1)

Im Bug unter den Sitz- und Liegeflächen befindet sich genügend Stauraum. Aus den Sitzflächen
lässt sich, durch leichte Handgriffe, eine Liegefläche für zwei Personen zaubern.
(Bild 2)

Der Steuerstand enthält neben der Stereoanlage und dem Lenkrad für die Teleflexlenkung die wichtigsten Instrumente. Diese sind: Trimm-, Drehzahl- und Staudruckmesser sowie der Stundenzähler. Neben dem Steuerstand, bequem zu erreichen, die Fernbedienung für den Motor. Der Stand für den Beifahrer hat viele Ablagemöglichkeiten und sorgt für die Aufnahme der Bordgläser. Durch die Verwendung loser Bootssitze wird ein immer gemütliches und bequemes
sitzen ermöglicht.
(Bild 3)

Steuerbord und Backbord ist ein bis zum Heck durchgeführtes Ablagefach eingearbeitet. Es dient der Unterbringung des alltäglichen Kleinkrams. Mit einigen Handgriffen lässt sich die Abdeckplatte
des Bugstauraumes zu einem Tisch verwandeln.
(Bild 4)

Im Boden befindet sich ein kleiner Keller, gut geeignet zum Verstauen einer Kühltasche. Unter der Rückbank, in der Mitte, befindet sich der Tank sowie genügend Platz für Werkzeug u.s.w. Steuerbords, in einem Schub untergebracht, befindet sich das Porta Potti. Backbords befindet sich ein weiterer Schub zur Aufnahme eines Kochers und diverser Lebensmittel. Achtern sind zwei Badeborde mit einer Badeleiter montiert. Sie dienen dem erfrischenden Bad bei längeren Touren im Sommer. Vorwärtsbewegt (bis 60 km/h) wird das Urmel von einem 60 PS Yamaha Motor Typ 60FETO, Baujahr 1991. Nach der Faustregel von Meister Wiener: 1 PS = 1 km/h. Der Kurzschaftmotor  versteckt sich unter einer abnehmbaren Abdeckung, die gleichzeitig als
Sonnenfläche dient und das Motorengeräusch dämpft.
In der übergroßen Motorenmulde ist zusätzlich Platz für die Fender. Sie hatte eigentlich die
Aufgabe zwei Maschinen aufzunehmen. In der DDR hatte der stärkste Heckmotor, Typ Wichr, 30 (sowjetische) PS. Zwei dieser Motoren war dann die Alternative für Wassersportler ohne
Westbeziehungen.
(Bild 5)

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