Oldieboote Forum

Thema: Wellenführung Hauptspanten abdichten???

Autor Nachricht
Verfasst am: 17.06.18 [10:29]
 
smartandfunny
Paul
Themenersteller
Dabei seit: 26.06.2017
Beiträge: 51
Hello liebe Bootsfreunde,

ich habe nun die Glasfasermatte mit Polyesterharz vom Boden entfernt und den Boden auch komplett entfernt. Nun stellt sich mir die Frage: wie Dichte ich die Wellenöffnung ab?.

Mein Vorbesitzer hat von unten Bitumen reingeschmiert nur dies ist mehr Pfusch. Die haben nämlich die Welle mit eingefasst und solbald diese bewegte ist das Bitumen von der Welle abgerissenicon_wink.gif

Im Bootsinneren ist mir die Dichtigkeit klar, dies geschieht durch die Wellenfürhung. Aber wie dichtet man diese von unten dauerhaft ab, durch antifouling?

Ich baue den Boden mit neuen Birkenspeerholz (6.5mm) neu auf, dann soll Glasfaser + Epoxy aufgebracht werden.


Für Tips bin ich offen
Dateianhang
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Verfasst am: 12.07.18 [12:57]
 
hermann.l
Hermann
Dabei seit: 28.03.2013
Beiträge: 43
Moin.
Bau dir das passende Holz - Formteil
für die Stevenrohr Durchführung . Das wird beidseitig aufgesetzt und "geeignet" verklebt (Sika , Pantera ...)

Es grüßt der Oldtimer "Silesia" (Bj.1965) mit
Skipper Hermann
 
Verfasst am: 13.07.18 [11:23]
 
hermann.l
Hermann
Dabei seit: 28.03.2013
Beiträge: 43
Hier das Bild zum Formteil.

Aus : Bau dein Boot selbst.

DK Verlag 1960



Es grüßt der Oldtimer "Silesia" (Bj.1965) mit
Skipper Hermann

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Verfasst am: 13.07.18 [11:25]
 
hermann.l
Hermann
Dabei seit: 28.03.2013
Beiträge: 43
Bild 2

Es grüßt der Oldtimer "Silesia" (Bj.1965) mit
Skipper Hermann

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Verfasst am: 18.07.18 [22:39]
 
wikingdirk
Dirk
Dabei seit: 29.10.2008
Beiträge: 1296
Moin,

Dir fehlt einfach der Wellendurchlaß aus Alu, der mittels 8 oder 12 Holzschrauben auf dem Kielbrett aufgeschraubt wird. Beim Lotos z.B. durchgeschraubt. Dichtung mittels Sika, besser ist ein Polymerdichtstoff.
Details unter Technik/Primat.
Achtung: Die Wellendurchführungen unterscheiden sich hinsichtlich Wellenwinkel und Wellendurchmesser, ob mit oder ohne Stevenrohr. Ich hab alle gängigen für DDR am Lager.

Gruß
Dirk




 
Verfasst am: 06.09.18 [12:05]
 
smartandfunny
Paul
Themenersteller
Dabei seit: 26.06.2017
Beiträge: 51
Besten Dank aber die erste Variante ist mir schlüssiger, die Wellenführung von innen ist vorhanden jedoch was unter Wasser ist, fehlt.
 
Verfasst am: 06.09.18 [13:50]
 
zorro
Kai
Dabei seit: 06.04.2008
Beiträge: 1960
Hallo Paul,
bei der Triton ist Unterwasser nichts!
Wie Dirk beschrieben ist nur von innen der Wellendurchlaß montiert.Unten kommt nur noch dein Stevenrohr raus und geht zum Wellenbock.Das mit den Hölzern ist doch quatsch und viel mehr Aufwand.Laßt doch Sachen so wie sie schon immer funktioniert haben.Man kann Sachen verbessern aber nicht so wie mit den Hölzern!
Gruß Kai
 
Verfasst am: 10.09.18 [22:56]
 
Kamiho71
Michael Hohaus
Dabei seit: 20.10.2014
Beiträge: 3
Hallo, könnt ihr bitte mal ein Bild vom Unterwasserbereich des Wellendurchlasses zeigen. Bei mir (eine Neptun) ist das einfach ein längliches breites Loch im Kiel, das kann man kaum vor Wasser schützen.
 
Verfasst am: 11.09.18 [05:48]
 
michael
Michael Grothe
Dabei seit: 12.05.2008
Beiträge: 949
Hej Michael,

im Unterwasserbereich (außen) ist nichts. Beim Holzboot ist der Kiel und ein länglich ausgebohrtes Loch für die Welle.
Bei GFK genauso. Ist noch zusätzlich ein Stvenrohr verbaut ist es genauso.
Im Stevenrohr läuft dann die Welle.

Mit Epoxi kann man die Schnittstellen schon schützen.

Hejdå Michael
 
Verfasst am: 11.09.18 [08:12]
 
windi
Ralf Windmüller
Dabei seit: 16.04.2008
Beiträge: 1397


So sieht es innen aus...




.


Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. -Albert Einstein-

Dateianhang
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